Seiten

Donnerstag, 24. April 2014

Turbo


Kennt Ihr den Film "Turbo"? Da geht es um eine kleine Schnecke, die gern ein Rennfahrer wäre. Und was soll ich sagen - da treffe ich doch heute morgen in unserem Garten auch eine kleine Turbo-Schnecke! Geschickt nutzt sie das Aquaplaning auf der Lehne unseres Gartenstuhls und schießt auf ihr hinab! Man beachte die Körperhaltung, die entschlossen nach vorne gerichteten Fühlern.
WOW!

Aber natürlich sind nicht alle so rasant. Eigentlich sind Schnecken mehr so die Yoga-Typen.


Gedehnt bis in die Spitzen. Und schöööön halten - und das Atmen nicht vergessen! 

Andere haben aber noch so gar keine Lust auf Sport und machen Bubu in der Ecke...


... oder tummeln sich schon am Buffet.


He, Moppelchen! 
Das ist MEINE Melisse!
Na, was solls.  Lass es dir schmecken.

Wollen wir noch mal schauen, was Turbo so macht?


Yeah!! 
Sag ich doch: Rennschnecke. 

Kommt turbomäßig durch den Tag, meine Lieben!

Dienstag, 22. April 2014

Sommerkette


Nachdem mir gestern mein Lavendeldruckprojekt so gut von der Hand gegangen war, hatte ich richtig Lust, noch eine neue Sache auszuprobieren. Es ist schon eine Weile her, da sah man auf vielen amerikanischen Blogs diese T-Shirt-Ketten.  

Mir gefielen sie vor allem zu schlichten Shirts und Tops. 


Und was soll ich sagen: es ist wirklich einfach zu machen. Man braucht nur ein T-Shirt und eine Schere bzw. Rollschneider und Schneidematte. Das Shirt wird quer in viele Streifen geschnitten, so dass Loops entstehen. Diese werden in die Länge gezogen und  drehen sich dabei zu Bändern. Eine genaue Anleitung gibt es z.B. hier.

Ein paar Äbänderungen habe ich mir noch einfallen lassen. Ich habe mein Shirt vor dem Zerschneiden mit Sprühfarbe eingesprüht und mich dabei bemüht, einen Farbverlauf hinzubekommen. Meine Streifen sind mit 1,5 cm auch recht schmal geworden. Das Ergebnis sind relativ dünne Bänder.




An der oberen Seite werden die Bänder dann zusammengebunden. Dabei habe ich aber nicht alle Bänder an dem ehemaligen Saum verbunden, sondern die Reste des Saums ganz bewusst über die Kette verteilt. Man sieht also überall auf der Kette die Reste des Saumes hervorblitzen. 



Für ein paar Farbakzente habe ich dann ein paar Trinkhalme in kleine Stücke geschitten und diese auch längs aufgeschnitten. So lassen sich die Röllchen gut über die einzelnen Stoffstreifen schieben.





Mit dieser Kette fühle ich mich gut gerüstet für den Sommer.  Sie ist schnell gemacht und beim Tragen spürt man sie kaum. Sie ist ein absolutes Leichtgewicht! Bestimmt einsteht noch die eine oder andere Version davon. Ich denke gerade über schwarzes T-Shirt mit weißen Trinkhalmen nach...

Meine Sommerkette schicke ich jetzt natürlich noch zum Upcyclingdienstag und zum Creadienstag.


Montag, 21. April 2014

Zu Ostern trage ich Hase




Frohe Ostern wünsche ich Euch!

Meinen Ostergruß garniere ich mal nicht mit Blumen, Eiern und Osternestern, sondern ich zeige Euch stattdessen die Bluse, die ich heute Nachmittag tragen werde.



Schon vor ein paar Wochen hatte Nina beim Upcycling-Dienstag den Lavendeldruck vorgestellt. Das gefiel mir - und kam auf meine imaginäre Liste der Dinge , die ich bald mal ausprobieren möchte. Dann zeigte Judika auch noch Lavendeldruck und das Projekt rutschte auf der Liste nach oben.

Und als uns Raumfee Katja in der letzten Woche ihren zerknüllten Osterhasen zum Herunterladen schenkte, da gab es kein Halten mehr. Ich wollte Hasen drucken!

Nach einem vielversprechenden Probedruck fand ich diese etwas blasse, hellrosa Bluse in meinem Schrank und 15 Minuten später war mein Oster-Outfit fertig.




An dieser Stelle darum ein ganz großes Dankeschön an Euch alle, für Eure Inspirationen und Anregungen. 

Und ein besonders herzliches Dankeschön geht an Katja, die diesen einzigartigen Hasen erschaffen hat. (Ob es wohl noch mehr "zernküllte" Tiere geben wird?)




(PS: Der Hase ist seitenverkehrt -  daran hatte ich beim Kopieren gar nicht gedacht. Kopiert ist auf einem normalen schwarz-weiß Kopierer im Büro.  Eine schöne Anleitung findet Ihr übrigens hier.  Mein kleiner Extra-Tip: Kurzzeitwecker stellen und das Öl für mindestens 3 Minuten einwirken lassen.)

Freitag, 18. April 2014

Ach, du dickes Ei!



Nicht nur bunte Osternester sind am letzten Wochenende entstanden. 
Einen der Luftballons habe ich so weit wie möglich mit dem Girlandenpapier beklebt und eine Art Vase entstand. Im Inneren versteckt sich ein schlankes Trinkglas mit Wasser für die Zweige der Korkenzieher-Haselnuss. Frisch geschnitten aus dem Garten und zur Gesellschaft gab es eine einzelne Tulpe, die beim Regen umgeknickt war. 



  

Und wo ich schon mal im Garten war, habe ich noch ein paar Zweige der gelben Berberitze mitgenommen und zu einer Art Mini-Landschaft im Glas arrangiert. 





So ein Gartenrundgang ist ein schöner Start in den Tag - gerade jetzt, wo die Natur jedem Tag neue Blüten und Blätter schenkt. 





Meine kleinen Zweige schicke ich nun zu Helga und dem Flower-Friday. Da sind sie in bester, blumiger Gesellschaft.

Dienstag, 15. April 2014

Die Nester sind bereit


Ist es tatsächlich schon wieder so lange her seit meinem letzten Post?!  Ich kann Euch sagen, dass sich in der Zwischenzeit nicht viel getan hat bei mir. Seit gut 2 Monaten habe ich Schmerzen im Fuß und humpele durch den Tag. Das ist viel anstrengender als normales Gehen und so bin ich abends schon um 20.00 Uhr so weit, dass ich einfach nur noch schlafen möchte.  Dazu kommt gerade mal wieder eine besondere Belastungsprobe im Job - und schon ist man wieder mittendrin in einem Kreislauf aus vielen kleinen und großen Verpflichtungen, die man nicht erfüllen kann. Das Hamsterrad dreht sich schneller und schneller.

Nach diversen Arztbesuchen habe ich nun eine Diagnose und auch wenn das bedeutet, dass ich operiert werden  muss, ist es eine Erleichterung. 
 


Am letzten Sonntag haben wir uns hier ganz bewusst Ruhe gegönnt. Dabei sind ein paar Osternester entstanden, die ich für das große Verstecken am nächsten Sonntag noch befüllen werde. Familientreffen ist angesagt und zwei Nichten, ein Neffe und natürlich mein eigener kleiner Osterhase freuen sich schon darauf.



Ich hatte im Altpapier noch die Girlanden vom Kindergeburtstag. Die hatten sich als nicht besonders haltbar erwiesen und waren schon im Laufe der Party auseinandergefallen.



Egal. Jetzt wurden sie auseinandergenommen, nach Farben sortiert und in Stückchen gerissen. Ganz klassisch habe ich sie dann mit Tapetenleim auf Luftballons geklebt und zwar erst in Längsrichtung und dann noch einmal quer. 


 

Damit mir die Luftballons nicht wegkullern habe ich sie mit Tesa-Film auf Trinkgläser geklebt. So konnten sie auch ganz in Ruhe trocknen. Das hat nur 1 1/2 Tage gedauert. Also falls noch jemand Girlanden übrig hat - das schafft man noch bis Ostern.

Zum Größenvergleich hier noch mal meine halben Eier mit einem echten Hühnerei:


Ja, sie sind ganz schön groß. Da passt ordentlich was rein!

Sicher habt Ihr bemerkt, dass ich ganz verschiedenes "Ostergras" in den Eiern habe. Das ist natürlich auch selbst geschnippelt.


Ich sage nur "Ein Hoch auf Schneidematte und Rollschneider!". Was man damit nicht alles machen kann! Je feiner die Streifen, um so weicher die Nester. Bei dem Atlaspapier habe ich die Streifen noch  ein wenig gelockt, damit es harmonischer aussieht.



Ich bin jetzt praktisch schon wieder auf dem Weg zur Arbeit.  Ich grüße Euch heute besonders herzlich - es tut mir leid, dass ich im Augenblick kaum Zeit bei Euch in Bloggerland verbringen kann.

Mit meinen Ostervorbereitungen möchte ich wieder einmal sehr gern mitmachen beim Creadienstag und  beim Upyclingdienstag mit Nina.

Nachtrag: In dieser Serie ist noch eine Vase entstanden. Wer schauen möchte bitte hier entlang.

Montag, 24. März 2014

Bin im Garten!



Das Gartenjahr ist noch so jung und hat trotzdem schon eine erste Kandidatin für den Titel "Lieblingsgehölz des Jahres" hervorgebracht.

Meine Winterkirsche (Prunus subhirtella 'Autumnalis') blüht in diesem Jahr so üppig und ausdauernd wie nie zuvor.  Sie war ein einziger flauschiger Traum in Rosa! Und auch wenn die Blüten jetzt schon etwas verwuschelt sind und bald verblühen werden, ist sie noch immer eine Schönheit. 



Aber auch alle anderen treiben jetzt aus. Der Garten wird von Tag zu Tag grüner.
Es ist also höchste Zeit, die letzten Rosen zu schneiden und zu düngen,  den Lavendel einzukürzen,  die Beete zu säubern und zum Schluss noch eine große Palette voller Hornveilchen über den Garten zu verteilen. 

Und genau das habe ich in dieser Woche vor. 

Bestimmt ist die eine oder andere von Euch auch mit Gartenarbeit beschäftigt.  Darum drücke ich uns allen den grünen Daumen, dass das Wetter mitspielt.  Kommt gut in die Woche!
 

Sonntag, 23. März 2014

Guck`mal da! #9 mit einem Haus aus Flaschen


Man ist unterwegs und entdeckt etwas.  Ein erfreutes und erstauntes "Guck mal da!" rutscht einem heraus.
Genau solche Dinge zeige ich Euch hier. Upcyling-Ideen von unterwegs, die mich neugierig gemacht haben. Es gibt keinen festen Termin für diese Rubrik, weil man nie weiß, wann man etwas findet.  

Ihr habt auch ein "Guck mal da!"- Teil gefunden? Super! Meldet Euch doch. Gerne zeige ich Eure Fundstücke. Vielleicht habt Ihr  auch Lust, darüber eine Gastblogger-Beitrag zu schreiben? Ich freue mich auf Eure Geschichten. 


Heute nehme ich Euch mit in die Wüste in eine echte Geisterstadt.

Willkommen in Rhyolite Nevada - der drittgrößten Stadt Nevadas.  Nie gehört? Ok, das war auch schon im Jahr 1908.  Damals lebten dort bis zu 10.000 Menschen. Heute ist es eine echte Geisterstadt. Und hier steht das Bottle House, das ein Tom Kelly in den Jahren 1905 bis 1906 ganz aus Flaschen gebaut hat. 


Tom Kelly war schon 76 Jahre alt, als er das Haus gebaut hat. Er hat Flaschen in der ganzen Stadt gesammelt. Da nicht besonders schwierig, weil es dort sage und schreiben 53 Saloons gab. Und so besteht das Haus auch überwiegend aus Bierflaschen. Er hat nur 5 1/2 Monate gebraucht, um sein Haus zu bauen. Cool, oder?!

Ich stelle mir gerne den alten, granteligen Mann vor, wie er mit seiner Karre durch den Ort zieht und sich nicht beirren lässt. Er hat ein Ziel vor Augen und es ist ihm egal, was die anderen dazu sagen. Und er hatte Erfolg! Es gab wohl mehrere Bottle Houses in Rhyalite. Aber das Haus von Tom Kelly war das größte.


Daran sieht man: eine Upcycling-Idee kann gar nicht verrückt und groß genug sein. Man muss nur einfach mal anfangen!

Leider habe ich nur die beiden Fotos vom Bottle House gemacht. Aber sie entstanden schon 2007, da war noch nicht geplant, dass ich mal bloggen würde. Noch mehr Fotos findet Ihr aber bei dem Link zum Bottle House und dort gibt es auch die ganze Geschichte zu Tom Kelly.

Geschichten und Projekte ganz anderer Art gab es in dieser Woche im Rahmen der Aktion "From trash to blog". Meinen Beitrag, in dem es auch um alte Gläser ging (Tom Kelly lässt grüßen ;-)), habe ich Euch schon am Donnerstag gezeigt. 

Am Freitag zeigte Nicole / Gemachtes und Gedachtes wie man jetzt zauberhafte Blümentöpfe aus Papier machen kann ( im Frühjahr kann man nie genug davon haben) und bei Ilses Enkel könnt Ihr zuschauen, wie man Plastiktüten mit dem Bügeleisen zu Material für eine kleine "Fresstüte" verarbeitet.

Gestern gab es dann das Finale mit den Beiträgen von Daniela / Green Bird, die eigentlich ganz viel häkelt, aber für die Aktion ein Kleid aus einem riesigen Schal genäht hat und mit Frederike / Seemansgarn die  aus einer Wäschtrommel einen richtig coolen Wäschekorb-Hocker gebaut hat.

Die zweite Runde von "From trash to blog" ist damit beendet. Spaß hat es gemacht. Und ich habe wieder eine Menge gelernt, z.B., dass man nichts wegwerfen darf, weder Kühlschranktüren noch Wäschetrommeln und dass ich nicht die einzige bin, die Probleme mit Deadlines und widerspenstigem Material hat.
Danke an Ariane und Christiane für`s Organisieren!

Habt einen schönen Sonntag!
Happy Upcycling wünscht Euch Kirstin.